Engagement, das Ostdeutschland bewegt: „machen!2026“
Projekt „Konfettigarde“ der Carnevals- Vereinigung Stollberg e.V. und Lebenshilfe Stollberg wird ausgezeichnet
Sie bringen Menschen zusammen, schaffen neue Begegnungsorte und machen ihre Heimat lebenswerter: Mehr als 1.000 gemeinnützige Organisationen aus den ländlichen Regionen Ostdeutschlands haben sich in diesem Jahr mit ihren Ideen beim Engagement-Wettbewerb „machen!2026“ beworben. 107 von ihnen wurden bei der feierlichen Preisverleihung im Stadion „An der Alten Försterei“ in Berlin geehrt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, würdigte das freiwillige Engagement gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Insgesamt werden mehr als 830.000 Euro Preisgeld vergeben.
Unter den Preisträgern war auch die Carnevals- Vereinigung Stollberg e.V. mit ihrem Projekt „Konfettigarde“. Dieses ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen, speziell von der Lebenshilfe Stollberg am Thema Fasching/ Karneval teilzunehmen. Die erfahrenen Trainerinnen studieren mit den Menschen mit Handicaps einen Gardetanz ein, der dann im März 2027 zur Festsitzung „50 Jahre CVS“ zusammen mit nicht beeinträchtigten Tänzern als Inklusionsprojekt aufgeführt wird. Diese Garde ist die Konfettigarde. Vom Preisgeld sollen neue Gardekostüme angeschafft werden.
Der Wettbewerb „machen!“ wurde 2026 bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit der Ostbeauftragten der Bundesregierung mit der DSEE durchgeführt. Eine neunköpfige Jury hat die Preisträgerinnen und Preisträger in den drei Kategorien „Lebensraum gestalten”, „NextGen engagiert” und „Brücken bauen – über Ländergrenzen hinweg” ausgewählt. Damit unterstützt „machen!“ nicht nur gute Ideen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Ziel des Wettbewerbs ist es, das freiwillige Engagement in Ostdeutschland zu würdigen, öffentlich sichtbarer zu machen und die Umsetzung von Projektideen in ländlichen Räumen zu ermöglichen.
Fotos: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt